Gelassenheit oder einfach nur Gleichgültigkeit?

Ich höre immer wieder von den Menschen in meinem Umfeld, dass sie sich Gelassenheit in Alltag wünschen. Sie möchten innerlich ruhiger auf die Situationen im Alltag reagieren.  Gleichzeitig haben sie aber Bedenken, dass sie dann gleichgültig und emotionslos werden.

Was bedeutet denn Gelassenheit?

Es ist die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen, die Fassung und/oder eine unvoreingenommene Haltung zu wahren. Es hat aber Nichts mit Gleichgültigkeit und Unberührtheit zu tun. Wir werden zu einem neutralen Beobachter der Situation und können unvoreingenommen darauf schauen.

Gelassenheit im Alltag

Gelassenheit ist eine innere Haltung

Gelassenheit ist eine innere Haltung, die wir üben dürfen. Es wird immer wieder Situationen geben, in denen wir emotional reagieren. Wir werden wütend, traurig, sind enttäuscht, fühlen uns verletzt oder ungesehen. Diese Liste der Emotionen kann noch x-beliebig ergänzt werden. Diese Gefühle sollen nicht unterdrückt und verdrängt werden, wenn sie da sind. Wenn sie sich in einer Situation zeigen, ist es wichtig, dass sie angenommen und beachtet werden. Dieser Schritt darf nicht ausgelassen werden. Nur so kommst du zur Gelassenheit. Werden deine Gefühle unterdrückt oder verdrängt, ist es wie bei einem Dampfkochtopf. Irgendwann ist der Druck zu gross und der Dampf entweicht plötzlich oder der Topf explodiert. Das ist ja dann genau das Gegenteil von dem, was wir wollen.

Was ist denn das Ziel?

Das Ziel ist es, so gelassen reagieren zu können, dass diese Gefühle gar nicht mehr auftauchen und wir Beobachter der Situation sein können und so das Ganze aus einem anderen, aus einem neutralen Blickwinkel sehen. So können wir ganz anders darauf reagieren. Wir können unsere Energie anders einsetzen.  Gelassenheit kann auch verhindern, dass wir zu impulsiv reagieren und dann etwas machen, was wir danach bereuen.

Aber wie kommen wir denn nun zu mehr Gelassenheit?

  • Regelmässige Meditationen können helfen. Das können auch ganz kurze Meditationen sein, die du gut im Alltag unterbringen kannst. Auf meinem Instagram-Profil findest du einige Videos mit entsprechenden Meditationen.
  • Nimm dir mehrmals am Tag Zeit, dich auf deine innere Ruhe und deinen inneren Frieden zu fokussieren. Du kannst dir zum Beispiel als Erinnerung einen Wecker stellen, der dich immer wieder während des Tages daran erinnert. So wird dieses Gefühl immer mehr ein Teil deines Alltags werden.
  • Konzentriere dich in herausfordernden Situationen auf dein Herz(-Chakra). Regiere mit Herzens-Energie – klar und bestimmt aber liebevoll und mit Akzeptanz. Du kannst dazu die Hand oder beide Hände auf deinen Herzbereich legen. Das funktioniert auch in Gedanken, wenn es dir sonst gerade unangenehm wäre.
  • Akzeptiere die Situation, die gerade ist. Das heisst nicht, dass du damit einverstanden bist oder zustimmst. Aber die Situation ist ja da. Aus der Akzeptanz können mehr innovative und kreative Lösungen und neue Wege gefunden werden als aus dem Widerstand. Widerstand blockiert die Energien.
  • Lebe im Einklang mit dir selber. So fallen dir herausfordernde Situationen leichter. Du bist klarer und ruhiger in herausfordernden Situationen
  • Werde vermehrt zum neutralen Beobachter deines Lebens und betrachte herausfordernde Situationen von Aussen.

Gehe wie ein Held durch dein Leben und meistere deine Herausforderungen mit Gelassenheit. Meine Angebote können dich dabei unterstützen.

Denke daran: DU bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Nur wenn du in deiner vollen Kraft bist, kannst du andere kraftvoll unterstützen.

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