Ich bin mit dem Grundsatz aufgewachsen, dass es egoistisch ist, die eigenen Bedürfnisse über die Bedürfnisse der anderen zu stellen. Lange Zeit hat dieser Glaubenssatz mein Leben beeinflusst. Er hat mich sogar daran gehindert, meine wahre Kraft zu leben. Dieser Blogartikel handelt darüber, wie ich das heute sehe und was dir helfen kann, deine eigenen Bedürfnisse zu sehen und umzusetzen.

Eigene Bedürfnisse wichtig nehmen ist egoistisch?

Das sehe ich ganz klar nicht so. Sofern deine Bedürfnisse aus deinem wahren Ich und aus der Liebe kommen, ist es wichtig, diese an erste Stelle zu setzen. Denn nur wenn du in deiner vollen Kraft bist, kannst du andere kraftvoll unterstützen. Nur wenn du dich in deinem ganzen Wesen ernst nimmst, wirst du nachhaltig für andere Menschen da sein können. Aus dieser Kraft kannst du viel Gutes in der Welt bewirken und ein Vielfaches zurückgeben, wenn du deine eigenen Bedürfnisse befriedigt hast. Deshalb bin ich überzeugt, dass es jetzt an der Zeit ist, die eigenen Bedürfnisse mehr ins Leben zu integrieren.

Überleben oder Selbstverwirklichung

Wir leben glücklicherweise in einer Gegend, in der die unteren Stufen der Grundbedürfnisse nach der Bedürfnispyramide von Maslow  bei den meisten Menschen abgedeckt sind. Es ist mir schon klar, dass dies nicht überall der Fall ist und das es auch in unserer Gegend Menschen gibt, bei denen es aus verschiedenen Gründen nicht der Fall ist. Dort wo Menschen um ihr Überleben kämpfen, steht dies im Vordergrund uns es gibt keinen Platz für individuelle Bedürfnisse oder gar Selbstverwirklichung. Aber sollst du dich deswegen zurücknehmen?

Entspannung, Zeit für mich

Bedürfnisse leben und damit die Welt verändern

Ich sehe es als Chance, hier und jetzt auf der Erde zu sein, wo es mir möglich ist, meine Wünsche und Visionen zu integrieren. Ich sehe es als Aufgabe und Verpflichtung, ein erfülltes Leben zu führen. Denn dadurch kann ich kraftvoll im Leben stehen und so Veränderungen in meinem Umfeld bewirken. Diese Veränderung kann sich wie ein Dominostein in der Welt verbreiten. Mein Handeln kann die Welt besser machen. Ich denke unsere Welt könnte viel bunter und fröhlicher sein, wenn Menschen es wagen würden, ihre individuellen Facetten und ihre Bedürfnisse zu leben.

Fühlst du dich den Umständen des Lebens ausgeliefert?

Fragst du dich manchmal, wo du denn Zeit und Raum für deine Wünsche und Bedürfnisse findest, weil dein Alltag prall gefüllt ist mit Aufgaben, die du erledigen solltest oder mit Ansprüchen, die andere Menschen an dich stellen? Vielleicht hast du auch das Gefühl, dass deine eigenen Bedürfnisse erst Platz haben und an der Reihe sind, wenn du die Bedürfnisse der anderen befriedigt hast. Dadurch kann es sein, dass du dich erschöpft und kraftlos fühlst. Du schleppst dich durch den Alltag und deine Lebensfreude sinkt. Irgendwann kann es sogar der Fall sein, dass du nicht nur deine Bedürfnisse vernachlässigst, sondern auch keine Kraft mehr für die Bedürfnisse der anderen hast. Stoppe dieses Verhalten und beginne genau jetzt damit, dies zu verändern.

mehr Vertrauen - weniger Kontrolle

Kennst du deine Bedürfnisse?

Du kannst jederzeit beginnen, deine Bedürfnisse und Wünsche in dein Leben zu integrieren. Aber kennst du deine Wünsche und Bedürfnisse überhaupt? Es kann sein, dass du dich schon so stark an dein momentanes Leben gewöhnt und angepasst hast, dass du sie gar nicht mehr wahrnimmst. Frage dich auch, ob es wirklich deine Bedürfnisse sind oder ob es solche sind, von denen du denkst, dass es deine sind, weil es eben so üblich ist. Vielleicht fühlst du dich auch von den Regeln der Gesellschaft gefangen und hältst dich zurück.

Wie schaffst du es, deine Bedürfnisse im Alltag unterzubringen?

Es ist mir klar, dass dies ein längerer Prozess ist und nicht einfach so schnell durch das Lesen von Tipps in einem Blogartikel erledigt werden kann. Es benötigt ein inneres Umdenken und eine Veränderung deiner Handlungen, was auch zu einer Auseinandersetzung mit dir selbst führen kann. Energiearbeit kann diesen Prozess unterstützen.

Es ist jedoch wichtig, den Prozess zu starten. Dazu kann es hilfreich sein, wenn du Papier und Stift nimmst und alle deine Bedürfnisse, Wünsche und Ideen aufschreibst. Es ist von Vorteil, wenn du dies von Hand machst. Darüber findest du mehrere Studien im Internet. Ergänze diese Wünsche und Ideen mit allem, was dir Spass macht. Sei kreativ und grenzenlos. Schreibe auch Dinge auf, die dir unmöglich erscheinen. Auf Papier ist alles möglich. Wenn dir spontan Nichts in den Sinn kommt, erinnere dich an deine Kindheit. Was hat dir damals Spass gemacht und welche Träume hattest du? Welche deiner Ideen wurden dir als unmöglich ausgeredet?

In einem zweiten Schritt kannst du deine Liste betrachten. Bei welchen Punkten hast du das Gefühl, dass du dies jetzt dringend umsetzen möchtest. Nimm diese Punkte und notiere alle Schritte, die dir einfallen, um die Veränderung zu starten. Es können auch viele kleine Dinge sein. Du sollst nicht auf einmal dein ganzes Leben umstellen (obwohl das auch ein Weg sein kann). Es genügt, wenn du mit der Umsetzung beginnst. Bewusste Veränderung entsteht, indem du etwas aktiv änderst. Warte nicht darauf, bis die Veränderung von Aussen kommt – dann kannst du sie nur begrenzt beeinflussen.

Mach das ohne Druck und mit viel Spass und Freude. Nimm wahr, wie sich deine Energie und dein Gefühl dabei verändern – auch wenn noch gar nichts passiert ist. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Jeder Schritt beginnt mit einem Gedanken im Kopf. Du gibst dem Universum so das Zeichen, dass du etwas ändern möchtest und zeigst, dass du bereit bist, aktiv etwas zu unternehmen. Das Universum wird dir Situationen schicken, die dich auf diesem Weg begleiten. Sei gespannt, aufmerksam und offen, was in deinem Umfeld passiert.

Unsere Welt braucht kraftvolle Visionäre/Visionärinnen

Unsere Welt braucht Menschen, die kraftvoll und zufrieden durchs Leben gehen. Das bedingt, dass die eigenen Bedürfnisse befriedigt sind. Dadurch können auch Visionen für eine Veränderung der Welt entstehen. Gemeinsam können wir so die Erde zu einem besseren Ort machen. Wenn du erschöpft und kraftlos bist, kannst du keine grosse Unterstützung für andere sein. Deshalb erachte ich es als Pflicht und nicht als Egoismus, wenn du zuerst die eigenen Bedürfnisse stillst. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Nur wenn du in deiner vollen Kraft bist, kannst du andere kraftvoll unterstützen.

  

Möchtest du das Thema endlich angehen, bist dir aber noch unsicher, ob und wie das sein darf? Ich unterstütze dich gerne dabei mit einem meiner Angebote. Starte hier dein Abenteuer.

 

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